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GKFG Gesellschaft für Kinder- und Frauenrechte gegen Gewalt gUG 

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Mitmachen macht Mut. Gemeinsam gegen Gewalt.

„MamMut – Mitmachen macht Mut. Gemeinsam gegen Gewalt“ ist ein interaktiver Lernparcours für Fünf- bis Elfjährige zur Prävention von Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen.

Gewalt gegen Frauen, Mädchen und Jungen bezeichnet jede Form von Gewalt, die gegen Frauen und Mädchen allein aufgrund ihres weiblichen Geschlechts gerichtet ist. Sie ereignet sich sowohl innerhalb als auch außerhalb von Partnerschaftsbeziehungen und gründet auf den ungleichen Machtbeziehungen zwischen den Geschlechtern.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen gibt es in allen Teilen der Welt. Bedingt durch die sozialen und kulturellen Rollen, die Männern und Frauen in einer Gesellschaft zugeschrieben werden, kann sie unterschiedliche Formen annehmen. Auch das emotionale Leben von Jungen kann durch traditionelle Rollenvorstellungen beeinträchtigt sein.

Um dem Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu entgegnen, sind Präventionsmaßnahmen notwendig. Insbesondere Kinder sind für das Erlernen von Neuem durch Hinterfragen von bisherigen Annahmen wie traditionellen Rollenstereotypen besonders offen, wenn mit ihnen respektvoll kommuniziert wird und ein gemeinsames Nachdenken spielerisch entsteht. Präventionsmethoden im Kindesalter gegen Gewalt setzen so in hohem Maße auf die Konstruktion von Beziehungsmodellen, die auf der Achtung der Menschenrechte und der Entwicklung von gleichberechtigten Formen des Zusammenlebens basieren.

Genau hier setzt das internationale Projekt „MamMut – Mitmachen macht Mut. Gemeinsam gegen Gewalt“ an. Zielgruppe des Projektes sind Jungen und Mädchen zwischen fünf und elf Jahren, insbesondere an Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen und Stadtteilzentren.

Das Projekt „MamMut – Mitmachen macht Mut. Gemeinsam gegen Gewalt“ wird im Zusammenhang mit der Integrationsarbeit von Jungen im „Report of the High Commissioner for Human Rights“ zum Thema „Engaging Men and Boys Promoting Achieving Gender Equality in the context of eliminating violence against women” weltweit als Best-Practice-Projekt genannt.